Benimm heute

Neue Benimmregeln für eine urbane Welt, getestet in Berlin – ein fröhlicher Selbstversuch.

Entweder wird das Verhalten der Menschen in Berlin immer rücksichtsloser, oder ich bin mittlerweile einfach ein alter Sack, der sich zunehmend über das Verhalten anderer aufregt.

Fakt ist:

Seit dem Tod von Adolph Franz Friedrich Ludwig Freiherr Knigge 1796 – Gott hab’ ihn selig – hat sich unsere Welt rasant verändert. Und immer bleibt die Frage offen: Wie soll ich mich verhalten?

Ich weiß es auch nicht, habe aber ein paar nicht ganz ernst zu nehmende Ideen zum Erhalt der allgemeinen Fröhlichkeit.

Frust: Die Welt ist voller Menschen. Das ist aber noch lange kein Grund den eigenen Frust an anderen auszulassen. Dafür gibt es Sandsäcke, Sport und gute Musik.

Musik: Schlechte Musik wird nicht dadurch gut, dass man sie laut hört. Gilt für Kopfhörer in der Bahn und Mini-Bluetooth-Boxen überall dort, wo andere Menschen sind

Radeln auf dem Fußweg (Personen über 8 Jahre): an einigen Stellen in Berlin verständliches Verhalten, aber dann langsam und die Fußgänger haben Vorfahrt, das heißt hin und wieder bremsen oder absteigen, auch wenn’s schwer fällt. Dabei natürlich: Lächeln nicht vergessen.