Vom alten Westen in den modernen Osten

Berlin-Sightseeing mit Linie 104

Buy Phentermine 30 Mg Fastin Sightseeing mit dem 100er-Bus kann ja jeder, ich fahre heute mit der 104er-Bus quer durch Berlin.

http://lundy.org.uk/index.php/about-lundy/history

Buy Phentermine 30Mg Yellow Capsule Start der Linie ist am Brixplatz, ich steige aber am Messedamm/ZOB/ICC ein. Das ICC ist seit dem 09.04.2014 ein weiteres Stück Westberliner Geschichte. An diesem Tag fand die letzte Veranstaltung im Internationalen Congress Centrum statt. Die Zukunft des 1979 eröffneten Hauses ist noch ungewiss. 

http://natalieglasson.com/tag/marlene/feed/ Architektin Ursulina Schüler-Witte und ihr Mann Ralf Schüler hatten einst einen Architektur-Wettbewerb mit dem Entwurf gewonnen. Anfangs wurde es häufig mit einem Raumschiff verglichen, was den Schöpfern noch heute nicht recht ist.

http://epmarketing.co.uk/shop-minimal/ Weiter geht es durch Charlottenburg und bis zum Fehrbelliner Platz. Neben dem dortigen Flohmarkt am Samstag und Sonntag, bietet der Preußenpark etwas ganz Besonderes: Am Wochenende wird der Preußenpark, in dem laut der strengen Parkordnung nahezu gar nichts erlaubt ist, zum Thai-Park. Einige thailändische Bewohner Berlins bauen auf Decken ihre Street-Kitchen-Stände auf. Für ein paar Euro gibt es scharfen Papaya-Salat, frittierten Fisch, kühle Getränke und viele weitere exotische Leckereien. Sogar eine Thai-Massage unter freiem Himmel gibt es hier.

Von diesem fernöstlichen Urlaubstrip geht es weiter durch Schöneberg nach Tempelhof und damit direkt in die Nachkriegsgeschichte. Am Platz der Luftbrücke sind im Vorbeifahren das Luftbrückendenkmal und die alten Flughafen-Gebäude des ehemaligen Flughafens Tempelhof zu sehen. Zur Fashion-Week ist dies nur einer der Schauplätze, an dem sich die Eitlen und Schönen treffen. Direkt dahinter fällt der Blick auf das weitläufige Flugplatz-Gelände, das heute ein einmaliger Park ist, in dem nach Lust und Laune gelaufen, spaziert, geskatet, Rad gefahren oder gegrillt werden kann. 

Steigt man an der Haltestelle Friedhöfe Columbiadamm aus, hat man die Auswahl den Eingang zur „Tempelhofer Freiheit“ (so heißt das Flughafen-Gelände offiziell) zu nehmen, sich die örtliche Sehitlik-Moschee anzusehen oder auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein Stück die Straße herunter in die Hasenheide einzubiegen.

http://framerated.co.uk/tag/sean-connery/ Die Tempelhofer Freiheit macht ihrem Namen aufgrund der großen Weite alle Ehre und wann hat man schon einmal die Gelegenheit, sich einfach auf einer Start-und Landebahnzu bewegen?

Phentermine 60 Mg Nebenan in der Moschee beginnt eine ganz andere Welt. Bei einem spontanen Besuch wurde ich dort sehr herzlich empfangen und sogar eingeladen, in die Moschee einzutreten. Ich entscheide mich dann jedoch lieber dafür, später noch einmal für eine öffentliche Führung wiederzukommen, die hier auch regelmäßig angeboten wird.

http://roxannapanufnik.com/?p=1750 Wer lieber den klassischen Park mit großen grünen Wiesen, üppigen Bäumen und

http://dronerockrecords.com/?p=4213 Sträuchern mag, der sollte unbedingt einen Spaziergang durch die 50 Hektar große

Hasenheide unternehmen. Die ist wesentlich besser als ihr Ruf, nach dem es hier nur so von Junkies und Dealern wimmeln soll. Ich konnte diesen Ruf jedenfalls nicht bestätigen.

So viel freier Platz und Grün in der Stadt ist natürlich ein echter Luxus und ich freue mich immer, dass Berlin sich dies bislang noch gönnt. Aber weiter geht‘s.

Vorbei am Sommerbad Neukölln geht es mit der Linie 104 nun weiter mitten ins Herz von Neukölln. Wem es für das Sommerbad noch zu kühl ist, der fühlt sich vielleicht wohler im prachtvollen Stadtbad Neukölln, Haltestelle Rathaus Neukölln. 

In dem 1914 eröffneten Gebäude schwimmt oder sauniert man in antikem Ambiente mit Wandelgängen und Travertinsäulen.

Erfrischt geht es weiter in den Bezirk Treptow und damit wieder in einen weiteren der

zahlreichen Parks, die Berlin so wunderschön machen. Diesmal geht es in den Treptower Park. Von der gleichnamigen Haltestelle aus, kann man sich für den Weg an der Spree entlang bis zur Insel der Jugend und dem dahinter liegenden kleinen Hafen entscheiden. Dort kann man auch eine der Bootstouren in die Innenstadt starten.

Noch ein Stückchen weiter gibt es die Überbleibsel des Spreeparks zu sehen, leider nur hinter einem Bauzaun. An windigen Tagen dreht sich das außer Betrieb befindliche Riesenrad noch einmal langsam mit klagendem Laut und hin und wieder hört man von anderen Spaziergängern Geschichten aus der Zeit, als der erste und

einzige Vergnügungspark der DDR noch in Betrieb war. Die meisten Geschichten werden nicht ohne ein bisschen Wehmut erzählt. 

Die Nachwende-Geschichte des Parks dagegen, ist ein echter Krimi: Der letzte Besitzer wurde in Südamerika beim Drogenschmuggeln erwischt. Der Stoff war natürlich in einem Fahrgeschäft versteckt. Wo sonst?

Auf der anderen Seite des 88,2 Hektar großen Parks befindet sich das Sowjetische

Ehrenmal. 100.000 Quadratmeter groß ist die Gedenkstätte mit Friedhof für die im zweiten Weltkrieg gefallenen Soldaten der Roten Armee. Besonders imposant ist die 30 Meter Hohe Statue eines Soldaten mit Kind im Arm, der auf einem zerbrochenen Hakenkreuz steht.

Nach so viel neuerer Geschichte beginnt die letzte kleine Etappe mit der Linie 104 zur Endstation auf der Halbinsel Stralau. Die kleine Landzunge ist einer der drei ältesten Teile Berlins und gehört zu Friedrichshain. Einige Straßennamen und die Dorfkirche erinnern noch daran, dass hier einst Fischer zu Hause waren. Die Kirche bietet durch den schiefen Turm einen besonderen Anblick. Nach dem Krieg wurde beim Wiederaufbau ein Bombenkrater nicht richtig aufgefüllt, weshalb sich der Bau über die Zeit ein wenig geneigt hat. Von der einst hier angesiedelten Industrie den Stralauer Glaswerken, dem Palmkernölspeicher oder dem Flaschenturm ist seit spätestens nach der Wende nicht mehr viel übrig geblieben. Der Flaschenturm (hier wurden einst Getränkeflaschen hergestellt) ist heute ein schickes Wohnhaus und auch sonst tummeln sich hier hübsche Townhouses und die Edel-Wohnanlage Spreegold. Der Gang einmal um die Halbinsel entspricht einer Strecke von gut vier Kilotmetern. 

Endstation für die Linie 104 ist die Tunnelstraße, die ihren Namen vom einstigen Spreetunnel Stralau erhielt. Dieser war einer der ersten Unterwassertunnel Berlins, der hinüber nach Treptow führte. Von 1899 bis 1951 fuhr hier noch eine Straßenbahn, die es heute längst nicht mehr gibt. Aber wer weiß, vielleicht heißt es ja irgendwann: Entdeckungsfahrt mit der Stralauer Straßenbahn?

Info:

Die reine Fahrtdauer mit der Linie 104 von der Haltestelle Messedamm/ZOB/ICC bis zur

Endstation Tunnelstraße dauert etwa 65 Minuten. Nähere Infos zum passenden Ticket gibt es hier: https://www.bvg.de/de

Über den Thai-Park wurde vor Jahren schon im Spiegel berichtet und er hat sogar eine eigene Website: https://www.thaipark.de.

Die Sehitlik-Mosche hat immer montags bis sonntags von 10 Uhr bis zum Nachtgebet geöffnet. Moschee-Führungen können direkt unter www.sehitlik-camii.degebucht werden.

Das Stadtbad Neukölln bietet neben dem Hallenbad unter anderem eine finnische und eine Kräuter-Sauna, auch ein römisches Dampfbad ist dabei. Weitere Infos gibt es unter: https://www.berlinerbaeder.de/baeder/stadtbad-neukoelln/?utm_source=google-my-business&utm_medium=link&utm_campaign=content-api